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Der Mensch als Ganzes

Was ist Gestalttherapie?

Gestalttherapie ist eine Form der Psychotherapie, die in den 1940er-Jahren von Fritz Perls und Laura Perls entwickelt wurde.

Der Begriff „Gestalt“ bedeutet so viel wie Ganzheit oder Form. In der Gestalttherapie geht es darum, den Menschen als Ganzes zu betrachten, eingebunden in ein soziales Umfeld.

Die Grundideen der Gestalttherapie können kurz wie folgt beschrieben werden:


Hier und Jetzt
Der Fokus liegt auf dem aktuellen Erleben – was du jetzt fühlst, denkst und wahrnimmst, eingebunden in deine Umwelt.

Bewusstheit (Awareness)
Ziel ist es, sich eigener Gefühle, Bedürfnisse und Verhaltensmuster bewusster zu werden.

Eigenverantwortung
Menschen werden ermutigt, Verantwortung für ihr Denken, Fühlen und Handeln zu übernehmen.

Kontakt und Beziehung
Wichtig ist, wie wir mit anderen in Kontakt treten – und wo wir uns vielleicht zurückziehen oder blockieren.

Umwelt und Umgebung
In der Gestalttherapie „Feld“ genannt. Dabei werden Menschen nicht isoliert, sondern als vielfältig sozial, gesellschaftlich und ökologisch eingebunden verstanden. Das ist eine besondere Qualität der GT.


Gestalttherapie ist in erster Linie Gespräch im direkten, lebendigen Austausch. Wichtig sind Körperwahrnehmung, Bewusstmachen von Gefühlen und Konflikten.

Je nach persönlichem Schwerpunkt nutzen Kolleg*innen zum Beispiel Musik und Musikinstrumente, kreative Medien (Zeichnen, Malen, Ton...), Rollenspiel oder Körperarbeit.

Gestalttherapie ist ein humanistisches Therapieverfahren und legt Wert auf persönliche Entwicklung und Selbstentfaltung.


Weitere Informationen

Zur weiteren Information empfehlen wir folgende Seiten:

Auf einem roten Sessel liegen verschiedene Trommeln und Instrumente.
Background imageGestalttherapie Hannover
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